Im Mai 2025 waren wir im Vercors unterwegs und konnten dort aus nächster Nähe beobachten, wie erfolgreich die Wiederansiedlung der Geier verlaufen ist. Mehrfach zogen die majestätischen Vögel über unseren Köpfen ihre Kreise, und es war beeindruckend zu sehen, wie selbstverständlich sie inzwischen wieder in diese wilde Landschaft gehören. Die Kombination aus rauer Felskulisse, stillen Tälern und dem Anblick dieser großen Segler hat den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis gemacht.
Kategorie: Landschaft
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Nebelwald
Hier ein paar Impressionen vom sagenumwobenen und stark gefährdeten „Nebelwald“ auf Madeira.
Der sogenannte Laurissilva-Wald ist ein uralter Lorbeerwald, der häufig in dichten Nebel gehüllt ist. Durch seine einzigartige Feuchtigkeit und das milde Klima beherbergt er zahlreiche endemische Pflanzen- und Tierarten und zählt heute zum UNESCO-Weltnaturerbe. Seine mystische Atmosphäre macht ihn zu einem der faszinierendsten Naturjuwelen Madeiras.
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Polarlichter
Polarlichter muss man einfach mal gesehen haben. Die Wahrscheinlichkeit sie vor die Linse zu bekommen hängt jedoch von wichtigen Faktoren wie Standort, Wetter und Sonnenaktivität (KP-Index) ab. Um so höher (aber sehr selten) der KP-Index ist, um so weiter südlich kann man Polarlichter sehen. Merke! Um so weiter du dich vom Äquator entfernst, um so wahrscheinlicher wird es das du Polarlichter sehen kannst. Wenn! Ja wenn das Wetter mitspielt. Und es muss natürlich dunkel sein. Wenn du z.B. im Juni in Nordnorwegen bei perfektem Wetter unterwegs bist und die Kp-Vorhersage vielversprechend ist hast du keine Chance Polarlichter zu sehen, da es einfach nicht dunkel wird. Optimal ist der Februar / März und September / Oktober in Nordskandinavien, Island u.s.w. um auf Polarlichtjagt zu gehen um nicht den ganzen Tag im dunkeln oder Dämmerlicht unterwegs sein zu müssen. Denn der richtige Fotospot sollte natürlich vorher erkundet werden. Außer man bucht eine Tour, die fahren mit dir auch mal mehrere 100 Kilometer.
Polarlichter fotografieren
Im Gegensatz zur „normalen“ Nachtfotografie mit der 300er / 500er Regel sind Polarlichter nicht statisch. Es heißt nicht umsonst die Polarlichter tanzen am Himmel. Sie erfordern daher eine erheblich kürzere Verschlusszeit, um die teilweise feinen Strukturen abbilden zu können. Ab 8sec. Belichtungszeit hat man häufig nur noch grünen Einheitsbrei, der bei 4sec. und kürzer Begeisterung hervorrufen würden. Ergo! Was vorher noch locker mit einem f4 funktioniert hat wird nun mit einem f2.8 schon knifflig. Meiner pers. Meinung / Erfahrung nach ist f2 das höchste aller Gefühle um bei Belichtungszeiten unter 4sec. und einem max. 5000er ISO noch genug Licht auf den Sensor zu bekommen. Natürlich kann man den ISO auch bis ins maximale hochschrauben. Ein Lichtstarkes Objektiv ist damit jedoch nicht ersetzbar. Kleines Rechenbeispiel bei gleicher Belichtungszeit benötigst du bei einem f4 statt einem f2 statt ISO3200 schon ISO12800. Wenn noch kürzere Belichtungszeiten notwendig werden ist man dann schnell bei ISO 25000 oder sogar 51000. Hier passt das Sprichwort „Besser man hat als man hätte.“ sehr gut. Natürlich spielt die Sensorgröße auch eine Rolle. Aus eigener Erfahrung weiß ich das ich mit der Sony a7iv und dem 14mm 1.8 GM besseres Bilder bekomme als mit meiner Lumix G9ii mit den Linsen Laowa 7,5 oder 6mm MFT oder dem Leica 10-25 f1.7. Das nennt man halt Physik. Und wenn man dann noch ein Extremweitwinkel besitzt, kann nichts mehr schief gehen.
Mein Workflow für die Polarlichtfotografie
Die Kamera wird auf dem Kugelkopf montiert. Die Befestigungsschraube befindet sich immer unter der Kamera. Somit vermeide ich im dunkeln ein versehentliches lösen wenn ich eigentlich den Kugelkopf verstellen will. Eine Powerbank in einer Objektivtasche oder einem Stoffbeutel wird direkt am Stativ befestig und über USB mit der Kamera verbunden. Somit vermeidet ihr in Stromnot zu geraten. Nun bereite ich die Kamera vor. Stabilisator – AUS, Fokus – Manuell, Belichtungsmodi – M, Start ISO – 4000, Belichtungszeit – 4sec., Weißabgleich – fest auf irgendwas oder automatisch, fotografiert wird natürlich im RAW-Format.

Nun begebe ich mich zum Fotospot. Diesen sollte man im hellen schon erkundet haben, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Gegebenenfalls die gewählte Fläche ein wenig festtreten und das Stativ aufstellen. Da man nicht weiß wo die Polarlichter tanzen werden sollte der Spot flexibel sein. Um sich im dunkeln besser orientieren zu können empfiehlt sich unbedingt eine Taschenlampe mit ROT-Licht. Da sich eure Augen sehr langsam an die Dunkelheit gewöhnt sollte weißes Licht unbedingt vermieden werden. Nun wird der Fokus eingestellt. Hier hat sich das Fokuspeaking bewehrt. Der Kugelkopf sollte über eine Friktion verfügen, um schnell die Kamera lösen zu können ohne das diese umkippt. Bei mir bleibt der Kopf in jeder Position stehen ohne das ich den Kugelkopf extra lösen muss. Das macht sich bei schnell zu fotografierenden vertikalen Panoramen bezahlt.
Was fotografiere ich
Vorrangig natürlich Polarlichter. Jedoch spielt der Vordergrund eine große Rolle. Und bekomme ich alles auf das Bild. Optimal ist ein erhöhter Standplatz an einem Fjord welcher nicht zugefroren ist. Zudem sollte es Wolkenlos, Windstill und ein wenig Mondlicht von hinten scheinen damit die Landschaft nicht komplett absäuft. Und dann müssen natürlich noch die Polarlichter an der richtigen Stelle auftauchen.
Das dies natürlich einem 6er im Lotto entsprechen würde muss man vor Ort flexibel agieren.
- Wenn die Brennweite nicht ausreicht, um das Spektakel komplett einzufangen erstelle ein Panorama.
- Kamera horizontal mehrere Bilder vertikal von unten nach oben fotografieren (siehe Titelbild)
- Kamera vertikal mehrere Bilder um die Stativachse (Panoramafunktion des Kugelkopfes) schießen
- Wenn die Brennweite alles erfasst einige Bereiche jedoch zu hell (Siedlungen) oder zu dunkel sind. Einfach eine Belichtungsreihe erstellen.
- Die Polarlichter tauchen an der falschen Stelle auf. Hoffen das der Spot über verschiedene Sichtachsen verfügt und man unfallfrei den Standpunkt ändern kann.
- Wenn alles soweit passt stelle ich die Kamera häufig in die „Timelaps“ Funktion. Hier kann ich am Ende eine kleine Zeitraffer erstellen und oder die besten Bilder heraussuchen ohne ständig an der Kamera stehen zu müssen.
Hier eine kleine Auswahl meiner Polarlichter:
[gallery_p_gallery id=“1″] - Wenn die Brennweite nicht ausreicht, um das Spektakel komplett einzufangen erstelle ein Panorama.
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Off The Map – Wünsdorf – Haus der Offiziere
Das seit nunmehr 30 Jahren verlassene Gelände ist umzäunt und gesichert so das man offiziell nur noch über „geführte“ Touren hier herein kommt. Ja! Es gibt einen Wachschutz. Und der „freut“ sich auf unangemeldete menschliche Besucher. Nun denn. Bei herrlichstem Sommersonnenwetter hatten wir, also Sandra von tripp-tipp.de und ich eine Tour gebucht und konnten 6h das Gelände erkunden.
Hier noch einmal ein Dankeschön an go2know und der unkomplizierten Durchführung.
Mit dem Geschichtlichen will ich mich hier nicht weiter beschäftigen und verlinke daher ein paar Seiten. https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCnsdorf
tripp-tipp.de/verbotene-stadt-wuensdorf-riesiger-lost-place-in-brandenburg
Ich möchte Euch hier meine visuellen Eindrücke präsentieren.
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Startrails
Wie man auf dem einen oder anderen Beitrag hier auf meiner Seite erkennen kann bin ich gerne im dunkeln unterwegs.
Zumeist um irgendwie irgendwas mit dem Sternenhimmel im Hintergrund abzulichten.
Dieser Beitrag soll einzig und allein alle meine „Sternspurenbilder“ beinhalten. Das erste Bild wird somit immer das aktuellste sein. Ich hoffe es gefällt.

31.03.2021 – Heilandskirche am Port von Sacrow 
08.03.2020 – Windmühle in Borne 
21.02.2021 – Das Belvedere auf dem Klausberg 
14.02.2021 – Die Meierei im Neuen Garten 
12.02.2021 – Blick zum Belvedere auf dem Klausberg 
20.11.2020 – Blick zur Communs 
07.11.2020- An der Heilandskirche in Sacrow 
22.09.2020 – Der Bogenschütze im Park von Sanssouci 
18.09.2020 – Gülpe Richtung Norden 
18.09.2020 – Gülpe Richtung Süden 
22.04.2020 – Babelsberger Park mit dem Matrosenhaus und dem Flatowturm 
20.04.2020 – Spitze des Drachenhauses 
20.04.2020 – Das Belvedere auf dem Klausberg und der ehemalige Weinberg vom Drachenhaus aus gesehen 
10.04.2020 – Der Ruinenberg vom Roßbrunnen aus gesehen 
27.03.2020 – Blick durch das Triumphtor zum Neuen Palais 
25.03.2020 – vor dem Neuen Palais mit Blick auf die Communes mit dem Triumphtor 
22.03.2021 – Blick zum Belvedere auf dem Pfingstberg 
14.03.2020 – Die Eremitage im Neuen Garten 
06.11.2019 – Teide 
07.04.2019 – vor dem Orangerieschloss die kranzwerfenden Viktoria 
01.04.2019 – Ruinenberg – im Monopteros mit dem Normanischen Turm und der Theaterwand 
31.03.2019 – Ruinenberg – Monopteros und Gebälk tragende ionische Säulen 
27.02.2019 – Belvedere auf dem Klausberg 
26.02.2019 – Belvedere auf dem Pfingstberg 
22.02.2019 – Belvedere auf dem Klausberg -

Sonnenaufgang auf dem Belvedere auf dem Pfingstberg
Am 28.03.2021 war es mal wieder soweit und der Förderverein Pfingstberg e.V. öffnete im Rahmen einer Sonderveranstaltung um 6:15 Uhr seine Pforten. Unter dem Namen „Schlossöffnung zum Sonnenaufgang“ fanden sich über 20 Fotobegeisterte auf den beiden Türmen ein. Ein Blick in den Himmel war äußerst vielversprechend. Schnell das Equipment aufgebaut und es konnte losgehen.

Hochkantpanorama aus 17 Einzelaufnahmen (LR-Mobile + IPhone XS) in PS zu Panorama zusammengefügt. Hier nochmal als Gesamtbildansicht.

Die kleine LX100 auf dem Gorillapod wurde direkt auf der Brüstung postiert. Alle 5 Sekunden ein Bild, 740 insgesamt zusammengefasst auf 12 Sekunden.
Ein fantastischer Blick über den Schäferberg mit seinem markanten Fernsehturm. Mit der „Großen“ hatte ich dann die Möglichkeit umherzulaufen und in alle Richtungen die Stimmung einzufangen.

Blick Richtung Süden mit den markanten Silhouetten von St. Nicolai, St. Peter und Paul, dem „Kremel“, Mercure, Großer Refraktor und

Blick Richtung Nordost zum Berliner Fernsehturm und der darunter liegenden Pfaueninsel.

Blick Richtung Südost – Marmorpalais, Königlichen Handels- und Gewerbeschule für Mädchen zu Potsdam (OSZ), Babelsberger Park, Matrosenhaus, Flatowturm.

Für diesen Blick hat sich das Frühe aufstehen gelohnt.

Zum Schluss noch schnell einen Schnappschuss. Um 7:30 Uhr, also nach knapp einer Stunde auf dem Turm, hieß es auch schon wieder Abschied nehmen.
Bis zum nächstem mal.
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Potsdamer Winterwonderland
Wir schreiben den ersten Monat des Jahres 2021. Und was erwarten wir in dieser Zeit des Jahres? Genau. Schnee! Und nach gefühlt einer Ewigkeit war es wieder soweit. Es hat wirklich geschneit. Endlich. Mal wieder. Als gestandener Hobbyknipser durfte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen das eine oder andere Potsdamer Winterbild einzufangen. Man weiß ja nicht wann es wieder so weit ist.
